| Tag 2 - von Kastanienbaum nach Furtwangen (D) (9. Juli) |
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| Geschrieben von: Michael Schoch | |
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Das TWIKE I schreibt Verkehrsgeschichte Wieder beginnt der Tag nieselnd. Nach der Verteilaktion des weiteren Gepäcks (wie Flaschen für das Donauquellwasser) geht es durch das malerische Luzern zum Verkehrshaus der Schweiz. Stadtverkehr, Trennungen durch Ampeln, trotzdem erreicht die TWIKE Challenge-Flotte Punkt neun Uhr das Verkehrshaus in Luzern. Dort steht ein Buffet mit Kaffee und Gipfel bereit, sowie eine Ladestation für hungrige TWIKE. Einige extra angereiste TWIKE Klub-Mitglieder parkieren ihr Fahrzeug bei der Challenge-Flotte. Um zehn Uhr eröffnet der Vizedirektor des Verkehrshauses, Henry Wydler, den offiziellen Presseteil. Er erinnert in seiner Rede an die Anfänge der Motorisierung, als die Entscheidung für den Verbrennungsmotor als Massenprodukt gefällt wurde. Leute die "jamais content" (nie zufrieden) seien, würden die Entwicklung von alternativen Fahrzeugen vorantreiben: beispielsweise die TWIKE-Entwickler. Die Erfindercrew übergibt darauf dem Verkehrshaus das Ur-TWIKE, das damals an der Weltausstellung in Vancouver stand. Wir bestaunen den PAC-Car II, das Weltrekordfahrzeug der ETH Zürich (umgerechnet 1l Benzin auf 5000km), das uns zur Begegnung der 4. Art mit seinen Erfindern im Verkehrshaus besucht. Wir sind froh, im dagegen luxuriösen TWIKE fahren zu dürfen! François Loeb bedankt sich bei Herrn Wydler für die Gastfreundschaft und schenkte ihm mit den Worten, er sei immer zufrieden ("toujours content") mit dem TWIKE, eine Wasserkaraffe mit dem Aufdruck "TWIKE Challenge 05". Dann setzte er ihm die TWIKE Challenge-Mütze auf und meinte: "Maintenant, vous êtes un des notres!" (jetzt sind Sie einer von uns). Abfahrt Richtung Schweizer Grenze, über energiefressende und schweisstreibende Jurahöhen hin nach Laufenburg, allwo wir "TWIKE-gerecht" über die Fussgängerbrücke pedalend Deutschland erreichen. Darauf fahren wir nach Rickenbach zum Energiemuseum, tanken auf mit Ökostrom, besichtigen das Kleinwasserkraftwerk und das Museum. Den Hunger stillt ein feiner Imbiss. Wir müssen unbedingt Wasser tanken, denn trotz tiefen Temperaturen schwitzen wir kräftig! Mit üblicher Verspätung auf den Zeitplan fahren wir los zum Feldberg, dem höchsten Punkt unserer Reise (1300m), wo das Haus der Natur uns warm in der Kälte empfängt (die muskeln sind allerdings vom Aufstieg warm...). Wir besichtigen die Naturschutzausstellung mit Erläuterungen des Leiters (selbst Twiker) währenddem unsere TWIKES Energie nachladen. Dann ab durch die einmalige Schwarzwaldlandschaft nach Furtwangen. Dort empfängt uns der Stv. Bürgermeister. Anschliessend gemütliches Zusammensein und herrliche Verpflegung durch die Familie Duffner im TWIKE-Garten zu Furtwangen. In Zelt, Werkstatt oder unter freiem Himmel (Brrr...) träumen wir - muskelentspannend - dem Morgen entgegen, welches uns zur Donauquelle Furtwangen bringt und schlussendlich der Donau entlang bis zum fernen Schwarzen Meer!!! (François Loeb) Ausserdem sind bereits einige Zeitungsartikel erschienen!
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