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Geschrieben von: Michael Schoch
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Die TWIKE sind zurück
Gestern Sonntag, 14. August 2005, sind die 4 TWIKE nach 5 Wochen und
5000 km Abenteuer unter lautem gehupe zuhause angekommen. Die
TWIKE Challenge 05 ist somit erfolgreich und unfallfrei abgeschlossen.
Vielen Dank allen Menschen zuhause und unterwegs die uns unterstützt
haben und somit massgebend am Erfolg beteiligt sind.
Noch können wir die vielen Erlebnisse gar nicht überblicken. So viele
interessante Begegnungen, wunderschöne, vielfältige Landschaften,
eindrückliche Zeitzeugen, tausende begeisterte Zurufe vom Strassenrand
und motivierende Komplimente für das Projekt. Wie schön, wenn man in
Istria auf dem Zeltplatz frühmorgens von einem lauten "Que bellissima
macchina!" geweckt wird!
Doch wie haben die TWIKE nun den Weg vom Schwarzen Meer zurück in die Schweiz gefunden....
Aus zeitlichen Gründen wurden 2 Fahrzeuge vom Donaudelta per Anhänger direkt in die Schweiz transportiert.
Für die 4 weiteren Fahrzeuge fanden sich genügend Piloten und so sah
die Crew für die Rückreise wie folgt aus: Stephan Meister und Matthias
Schoch in TW 188, Thomas Lechner in TW 644, Bernd Werner in TW 611,
Michael Schoch und Barbara Rickli in TW 090.

Nach einigen sehr gemütlichen Tagen in Sulina im Donaudelta zu Gast bei
Doru Leon fuhren wir per Schiff, Bus und Nachtzug via Bukarest nach
Belgrad. Die 4 TWIKE waren auch schon da und die Rückreise konnte
beginnen. In Mali Zvornik an der Grenze zu Bosnien erlebten wir noch
einmal die wunderbare serbische Gastfreundschaft bei der Familie von
Drago Obric. Vielen herzlichen Dank! Wir mussten uns richtiggehend
losreissen und waren wieder on the road.
Die hügelige Landschaft mit vielen Wäldern erinnerte uns stark an die
Schweiz. Erschütternd sind auch nach 10 Jahren die unübersehbaren
Spuren des Krieges. Nur im Ansatz kann man sich hier eine Vorstellung
machen, was geschehen sein muss.

Ein Ladehalt in einer Autogarage war kein Problem und selbverständlich
wurden uns Kaffee und Sitzgelegenheiten angeboten. Schade dass wir uns
kaum verständigen konnten. Vor der Abfahrt dann noch Fotos und
Probefahrten für die Familie und weiter gings bei grosser Hitze durch
ein langes, felsiges Tal hinunter nach Sarajevo.
Weiter gehts morgen.
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