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Roll against Ozone 1996 - Projektbeschrieb |
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 1996 ist die erste Serie von 200 TWIKE Fahrzeugen in der Schweiz produziert worden. Das aktuelle Umweltthema seit Anfangs 90er Jahre waren die hohen Ozonwerte in Bodennähe, welche schon damals als Sekundärschadstoff aus Autoabgasen entstanden. Die Automobilindustrie zeigte an den grossen Motorshows wie dem Autosalon Genf Prototypen von Hybrid- und Elektroautos. In der Schweiz waren die Leichtbauautos des Baselbieter Herstellers Horlacher in aller Leute Munde, weil sie schöne aerodynamische Formen mit excellenter Technologie verbunden haben. Das Swatch Mobil geisterte ebenfalls durch die Feulletons und weckte echte Hoffnungen auf coole ökologische Fortbewegungsmittel. Der Bund unterstützte aktiv die Entwicklung von Alternativen zum ineffizienten Verbrennungsauto und baute unter anderem die Infrastruktur an öffentlichen Stromtankstellen aus.
In diesem Umfeld entschlossen sich Martin Bolliger und Marc Eyer aus Bern zur Aktion Roll against Ozone: Auf Inline Skates von Oslo nach Rom zur Förderung effizienter, lautloser und abgasfreier Mobilität. Die Begleitfahrzeuge (Allewetter E, TWIKE) wurden von Marc Stammbach und Herrmann Mueggler gefahren.
 Link zur aktuellen Ozon Umfrage von Greenpeace (2006) >> |
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Roll against Ozone 1996 - Projektbericht Vorwort |
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Roll against Ozone 1996Auf Inline-Skates von Oslo nach Rom zur Förderung effizienter, lautloser und abgasfreier FortbewegungsmittelVorwort der AutorenWir möchten uns hiermit bei all den Leuten bedanken, die im Hintergrund dafür gesorgt haben, dass die Aktion Roll against Ozone überhaupt hat zu Stande kommen können, während wir uns im Rampenlicht getummelt haben. |
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Roll against Ozone 1996 - Reisebericht Oslo-Helsingborg |
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Oslo (11.7.96-13.7.96) Die Anlässe sind organisiert, die Veranstalter erwarten uns nach Fahrplan in ihrer Stadt, Termine sind fix. Wir sitzen im Hotelzimmer und vor uns liegt ganz Europa. Marc und ich bekritzeln Postkarten, weil wir auf dem sechzigsten Breitengrad sitzen und in zwei Monaten den zweiundvierzigsten erreichen sollten. Wir kritzeln, weil wir immer so getan haben, als wäre es keine Sache, um auf unseren Rollen nach Rom zu fahren. Weil wir nicht wissen, ob wir überhaupt Schweden erreichen werden, meiden wir die Tiefsinnigkeit der Tagebücher und halten uns an Grussfloskeln. Bern liegt 2000 km südlich von uns. Das fahle Licht der Abenddämmerung dringt in den Raum im achten Stock, obwohl schon bald Mitternacht ist. Es läuft der Fernseher, irgendwas in englisch mit Untertiteln, etwas das nicht beim Kartenschreiben stört. |
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Roll against Ozone 1996 - Reisebericht Helsingborg - Basel |
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Helsingborg-Kopenhagen (23.7.96-24.7.96)Am 23. Juli setzen wir mit der Fähre nach Dänemark über. Wir fahren immer noch auf den vierrädrigen 'Maxxum' und wechseln den ersten Satz Rollen nach 600 km aus. Die Schmerzen an Schuhrand und Achillessehne, welche uns beunruhigt hatten, sind praktisch verflogen, was uns einmal mehr realisieren lässt, wie risikoreich wir planen mussten: Eine einzige Gelenkentzündung, eine Grippe, ein Fehltritt, alltägliche Bagatellen, könnten uns jederzeit aus dem Zeitplan werfen und die geplanten Anlässe gefährden. Wir zerbrechen uns darüber allerdings nicht die Köpfe sondern fahren einfach von Tag zu Tag, konzentrieren uns auf den Moment. |
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Roll against Ozone 1996 - Reisebericht Basel-Milano |
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Basel-Biel-OIten- Zürich-Niederurnen-Chur (16.8.96-22.8.96)An der Grenze zur Schweiz werden wir von Wilfried Baier mit Elektrofahrrädern und von den Basler Solarkurieren mit verschiedenen LEMs abgeholt und auf den Marktplatz geführt. Mit dabei sind ein Duzend Skaterinnen, einige 'gewöhnliche' Fahrräder und wieder das 'Twike'. Während in Deutschland in unserem Programm Tageszeitungen und Politikerinnen im Zentrum gestanden haben, sind es nun endlich die Fahrzeuge, die diesen Platz einnehmen. Zum ersten Mal seit Wochen, werden die Medien nicht mehr von der BUND-Jugend auf den Plan gerufen und es erscheint konsequenterweise kein einziger Journalist auf dem Marktplatz in Basel. Das ist mehr als bedauerlich wenn man bedenkt, dass wir zum ersten Mal praktisch die ganze Palette abgasfreier Fahrzeuge präsentieren könnten. |
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Roll against Ozone 1996 - Reisebericht Milano-Roma |
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Milano-Tortona-Genova (29.8.96-30.8.96) In Mailand haben wir einen Ruhetag. Vom Konsulat aus schaffen wir es, mit der LegAmbiente einen Kontakt herzustellen. Die LegAmbiente ist eine italienische Umweltorganisation und entspricht etwa der Grünen Partei in der Schweiz oder Deutschland. Wir werden intern von Mailand nach Rom weitergereicht und die römische Fraktion der LegAmbiente wird davon unterrichtet, dass sie einen Empfang für uns organisieren soll. Fabrizio Pagliano, unsere Ansprechperson in Rom, macht am Telefon einen sympathischen Eindruck und er scheint motiviert zu sein, etwas für 'Roll against Ozone' auf die Beine zu stellen. Zusammen mit Herrn Lebet von der Schweizer Botschaft in Rom beginnt er, den Anlass vorzubereiten. |
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Roll against Ozone 1996 :: Folgerungen |
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Als letzter Teil diese Serie folgen unsere Schlussfolgerugnen, die wir in Form von Stellungnahmen zu den verschiedenen Fahrzeugen und Mobilitätsformen niedergeschrieben haben. |
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