|

1996 ist die erste Serie von 200 TWIKE Fahrzeugen in der Schweiz produziert worden. Das aktuelle Umweltthema seit Anfangs 90er Jahre waren die hohen Ozonwerte in Bodennähe, welche schon damals als Sekundärschadstoff aus Autoabgasen entstanden. Die Automobilindustrie zeigte an den grossen Motorshows wie dem Autosalon Genf Prototypen von Hybrid- und Elektroautos. In der Schweiz waren die Leichtbauautos des Baselbieter Herstellers Horlacher in aller Leute Munde, weil sie schöne aerodynamische Formen mit excellenter Technologie verbunden haben. Das Swatch Mobil geisterte ebenfalls durch die Feulletons und weckte echte Hoffnungen auf coole ökologische Fortbewegungsmittel. Der Bund unterstützte aktiv die Entwicklung von Alternativen zum ineffizienten Verbrennungsauto und baute unter anderem die Infrastruktur an öffentlichen Stromtankstellen aus. In diesem Umfeld entschlossen sich Martin Bolliger und Marc Eyer aus Bern zur Aktion Roll against Ozone: Auf Inline Skates von Oslo nach Rom zur Förderung effizienter, lautloser und abgasfreier Mobilität. Die Begleitfahrzeuge (Allewetter E, TWIKE) wurden von Marc Stammbach und Herrmann Mueggler gefahren. |