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RAVE - Einleitung E-mail
Artikel Inhalt:
RAVE - Einleitung
Hintergrund
Abstract
Zielsetzung
Wissenschaftliche Positionierung
Globaler Rahmen
Forschungsmethoden
Resultate
Vorgehen und Aufbau
Persönliche Hintergründe
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Zielsetzung

Die Arbeit setzt sich zum Ziel, Wege aufzuzeigen, mit welchen sich das heutige Mobilitätsbedürfnis nachhaltig befriedigen lässt, ohne dass daraus Einschränkungen für die mobilen Personen erwachsen. Die aufgezeigten Wege sollen zum heutigen Zeitpunkt umsetzbar sein und den Wünschen der Gesellschaft wie auch den ökologischen Anliegen, von welchen unsere Gesundheit und Ernährung abhängt, Rechnung tragen. Sie sollen aktuellen Entwicklungen im Verkehrs-, Energie- und Produktionsumfeld des Standortes Schweiz angepasst sein und sich innerhalb dieses Perimeters entwickeln können. 
Um die Frage beantworten zu können, ob es tatsächlich möglich ist, das Verkehrssystem umzubauen, brauchen wir Daten über die persönlichen Hintergründe der mobilen Personen, welche zur Benützung bestimmter Fahrzeuge führen. Erst wenn wir diese kennen, können wir uns an die Umsetzung machen. Deshalb setzt sich die Arbeit auch zum Ziel, das Verhalten mobiler Personen zu ergründen, deren Verhältnis zu unterschiedlichen Energieformen und Verkehrsmitteln, der Mobilitätsgeschichte jedes einzelnen, Erlebnissen und Reisen, Kauf und Verkauf von Fortbewegungsmitteln etc. kennenzulernen. Wir möchten, basierend auf den Erfahrungen, welche mit den unterschiedlichsten Fahrzeugen gemacht werden, Punkte herauskristallisieren, welche für den Umstieg auf eine neue Art von Fortbewegungsmitteln Schlüsselpositionen einnehmen. Diese Daten sollen wir in Expertengesprächen nochmals beleuchten, um gezielte Handlungsmöglichkeiten skizzieren zu können, welche den Umbau des Verkehrs- und Energiesystems auf Nachhaltigkeit beschleunigen können und auf die Bedürfnisse verschiedener Personengruppen abgestimmt sind. Mit der vorliegenden Arbeit soll eine Grundlage geschaffen werden, auf welcher man weitere Forschungs- und Umsetzungsprojekte aufbauen kann. 

Es ist gerade diese konkrete Umsetzung, welche für die Arbeit von zentralem Interesse ist. In Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren könnten Projekte ausformuliert und durchgeführt werden, welche die Akzeptanz der erwähnten Fahrzeuge in einer breiteren Bevölkerungsschicht erhöhen, die Versorgung der Fahrzeuge mit regenerierbarer Energie vereinfachen und welche das Bewusstsein für regionale Zusammenhänge stärken. Es sollte angestrebt werden, dass das Angebot an Fahrzeugen diversifiziert und die Finanzierung der Herstellung grösserer Serien ermöglicht wird, um den Markt zu beleben und die Produkte für eine breitere KäuferInnenschaft zugänglich zu machen. Dieser Arbeitsschritt würde den Rahmen der vorliegenden Arbeit allerdings sprengen. Trotzdem müssen gerade diese übergeordneten Ziele als Leitbilder und Orientierungspunkte für die Verfassung der vorliegenden Grundlagenarbeit gelten, weil sie aus jenen ihre Berechtigung erhält. 

Es wäre auch interessant, die hier erarbeiteten Daten weiter zu analysieren und soziologische und psychologische  Expertisen anfertigen zu lassen, welche das Problem der Fahrzeugwahl und der Energieversorgung noch tiefgründiger erleuchten könnten. Dies würde uns erlauben, die Handlungsmöglichkeiten zur Umsetzung regional autarker Verkehrs- und Energiesysteme schärfer zu fokussieren und das Zielpublikum enger zu fassen, als wir es im Rahmen einer geografischen Diplomarbeit machen können. 



 
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