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Resultate

Die Resultate zeigen auf, dass die technische Machbarkeit der nachhaltigen Versorgung des Verkehrs mit regionalen und erneuerbaren Energiequellen ohne Schwierigkeiten gegeben ist. Besonders die Einsparung von Elektrizität im Haushalt und die anschliessende Umlagerung dieser Energie auf effiziente Verkehrsmittel birgt ein immenses Potential, weil die anfängliche Einsparung mit der Umlagerung mit rund einen Faktor Zehn multipliziert wird, wenn mit dem effizienten Fahrzeug ein herkömmliches ersetzt wird. Die Einsparungen im Haushalt sind mit kostengünstigen technischen Lösungen und vorallem ohne Verlust von Komfort zu verwirklichen und mit der Umlagerung auf den Verkehr zu multiplizieren. 
Die Resultate weisen auch darauf hin, dass für die Erhöhung der sozialen Akzeptanz ein beträchtlicher Handlungsbedarf besteht. Die Fahrzeuge, welche für den Betrieb in regional autarken Verkehrs- und Energiesystemen geeignet sind, stehen dabei im Zentrum. In den Leitfadeninterviews werden von unseren GesprächspartnerInnen vorallem technische und preisliche Nachteile der vorgeschlagenen Fortbewegungsmittel in den Vordergrund gerückt. Bei einer näheren Betrachtung zeigt es sich, dass diese Argumente oft vorgeschoben werden, um tiefere Motivationen zur Benützung bestimmter Fahrzeuge zu kaschieren. Das Wissen über Komfort und Leistungsfähigkeit von unkonventionellen Verkehrsmitteln ist bei unseren InterviewpartnerInnen grösstenteils gering, obschon wir eine typischerweise gut informierte Berufsgruppe befragt haben. Das technische wie auch das soziale Image von elektrisch betriebenen Fahrzeugen ist durch die Pioniere der Tour de Sol geprägt, was dem Zustand vor bald zehn Jahren entspricht, nicht aber zutreffend ist auf heutige Verkehrsmittel. Energien werden sehr wohl qualitativ bewertet und unterschieden, was erstaunlicher Weise keinen Einfluss auf den Energiebezug hat. Die Grössenordnungen und Verteilsysteme von Energie, insbesondere von Elektrizität werden kaum verstanden. 

Es besteht ein Informationsbedarf, welcher sich auf rationale und auf emotionale Information bezieht. Zu diesem Zweck wird eine neue Fahrzeugklasse postuliert, die mit regionalen und erneuerbaren Energiequellen verkehren kann. Diese Fahrzeuge mit regionalen erneuerbaren Energien (FREE) sollen sich in Image, Fahrleistung, Ladegeschwindigkeit, Preis und Energieverbrauch von elektrischen Fahrzeugen der ersten Generation abheben. 

Es wird eine Vernetzung von VertreterInnen aus unterschiedlichen Bereichen von Wirtschaft und Politik vorgeschlagen, welche in diese Richtung vorstossen kann. Private Benützerinnen und Benützer von Individualverkehrsmitteln stehen für den Umbau des Verkehrs- und Energiesystems im Zentrum, weil sie über die Möglichkeiten und Potentiale verfügen, zu Fahrerinnen und Fahrern von FREE zu werden. 



 
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