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In der Ausgabe vom 22. Mai 2007 erschien in der auto-presse.de ein Artikel von Holger Holzer mit dem Titel "Alternative Antriebe - das Elektroauto".

Nach einem vielversprechenden Start wird der Inhalt leider inkorrekt und zwar in praktisch allen Angaben, welche die derzeit verfügbaren Fahrzeuge betrifft. Scheinbar hat der Autor weder die Prospekte noch die Internetsites der Fahrzeuge studiert, über welche er hier schreibt.

"Größtes Problem der Elektromobile ist ihre geringe Reichweite: Lediglich 50 bis 100 Kilometer sind in der Regel mit einer Akku-Füllung möglich."
Das PowerTWIKE macht bis zu 130 km.

"Das Volltanken an der normalen 220 V-Steckdose dauert vier bis acht Stunden."
Wieder falsch: Mit dem kleinsten Akku ist das TWIKE schon nach 60 Minuten voll (1 km pro Minute wird geladen).

"Auch die Fahrleistungen können nicht beeindrucken, die Höchstgeschwindigkeit etwa liegt bei 70 km/h."
... und auch das ist 20% neben der (TWIKE) Realität.

"Ungeklärt sind auch noch Fragen der Lebensdauer der Batterie und ihre Entsorgung."
Die Lebensdauer wird entweder in Form der erwarteten Zyklenzahl oder der Lebensdauer in Jahren angegeben. Auskünfte dazu finden sich bei Herstellern wie Sanyo. Zum Recycling ebenfalls: >>

Auch noch nicht geklärt ist zuletzt, woher der ganze Strom kommen soll, der für den Betrieb von Millionen E-Mobilen nötig wäre."
Die Antwort auf diese Frage hat die Studie der Universität Bern schon vor Jahren gegeben.
http://www.twiketours.ch/rave

Das grösste Problem der Elektromobile ist nicht die Reichweite oder die Ladezeit sondern die Ammenmärchen, welche über sie geschrieben werden.

M. Bolliger, Bern




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