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Fahrzeuge mit
Regionalen
Erneuerbaren
Energien

   
TEXT
1 Einleitung
Inhalt

2 Voraussetzungen für regional autarke Verkehrs- und Energiesysteme 

3 Technische Möglichkeiten zur Deckung des Energieverbrauchs von regional autarken Verkehrs- und Energiesystemen

4 Soziale Akzeptanz und Nachfrage für regional autarke Verkehrs- und Energiesystemen 

5 Expertengespräche 

6 Resultate 
7 Ausblick
8 Literaturverzeichnis 
9 Anhang 

 

 
 
 
 
 
 

    • Regenerierbare Energieträger
    • Energieverbrauch <5+2.5x [kWh][x=Anzahl InsassInnen])
    • Wirkungsgrad des Antriebs > 70 % im Stadtverkehr

 

Powerbike: Elektrisch unterstütztes Fahrrad
         Anzahl Passagiere: 1
         V-max ca. 45 km/h

         Energieform und -speicher: Elektrizität aus Batterie und Muskelkraft

         Energieverbrauch: ca. 1.5 kWh/100 km

         Fahrleistung mit Energiemenge für eine warme Dusche von 6 Minuten: ca. 200 km

 
TWIKE: Verschaltes zweiplätziges Leichtfahrzeug
         Anzahl Passagiere: 2
         V-max ca. 85 km/h,

         Energieform und -speicher: Elektrizität aus Batterie und optionale Muskelkraft

         Energieverbrauch: ca. 7 kWh/100 km

         Fahrleistung mit Energiemenge für eine warme Dusche von 6 Minuten: ca. 50 km
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Elektroroller
        Anzahl Passagiere: 2
        V-max ca. 45 km/h,

        Energieform und -speicher: Elektrizität aus Batterie

        Energieverbrauch: ca. 7 kWh/100 km

        Fahrleistung mit Energiemenge für eine warme Dusche von 6 Minuten: ca. 50 km

 
Leichtbaufahrzeuge mit mehreren Plätzen (z.B. Horlacher "Sachsentaxi"):
                                    Anzahl Passagiere: 5
                                    V-max ca. 80 km/h,

                                    Energieform und -speicher: Elektrizität aus Batterie

                                    Energieverbrauch: ca. 12 kWh/100 km

                                    Fahrleistung mit Energiemenge für eine warme Dusche von 6 Minuten: ca. 20 km
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Fahrzeuge
Allgemein
Die Fahrzeuge in einem RAVE müssen Anforderungen bezüglich Energieträger, Energieeffizienz und Energieverbrauch erfüllen. 

Die Verwendung von regenerierbaren Energieträgern liegt auf der Hand, weil diese die Kohlendioxidbilanz der Atmosphäre nicht beeinflussen und weil sie entsprechend den Gesetzen der Nachhaltigkeit genutzt werden können. 

Die Energieeffizienz wird deshalb in den Anforderungskatalog aufgenommen, weil diese den Energiebedarf bei gleichem Nutzen verringert und damit die Energieproduktivität erhöht werden kann. Hier gilt es abzuklären, in welchen Grössenordnungen man sich bewegen soll und wo eine Grenze gezogen wird.
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Grössenordnungen Energieverbrauch
Um die Grössenordnung des angestrebten Verbrauchs von Leichtelektromobilen zu bestimmen, können verschiedene Faktoren zu Hilfe genommen werden. 

Urs Muntwyler basiert seine These, dass Leichtmobile einen Energieverbrauch von unter 10 kWh/100 km aufweisen sollen darauf, dass diese Menge Energie zu vernünftigen Bedingungen mit Sonnenenergie erzeugt werden kann. 

Diego Jaggi weist in der gleichen Publikation nach, dass die Effizienz des Treibstoffs, gerechnet auf die Kraft, welche die Räder antreibt, mit einem modernen Elektroantrieb 5.13 mal so effizient genutzt wird wie mit einem Verbrennungsmotor (15% Wirkungsgrad Benzinfahrzeug, 77% Wirkungsgrad modernes Elektrofahrzeug) . 

Mit einem Basisenergieverbrauch von 8 Litern Benzin pro 100 km (80 kWh/100 km) müsste ein Elektromobil mit den gleichen Widerstands- und Gewichtsdaten wie ein Auto bereits einen Verbrauch von 15 kWh/100 km erreichen. 

Der Elektroantrieb ist bezüglich Effizienz der Energieumwandlung bedeutend besser als andere bekannte Antriebsformen, was seinen Einsatz im Verkehr gerechtfertigt erscheinen lässt, obschon die Speicherung von elektrischer Energie neue Herausforderungen an die Technologie stellt. 

Mit einer Optimierung des Gewichts und der Widerstandsdaten der Fahrzeuge ist eine weitere Energieeinsparung von 45% möglich, was den Verbrauch auf ca. 7 kWh/100 km senkt, wie wir der gleichen Publikation entnehmen können.

Mit der Anwendung von Leichtbautechniken im Fahrzeugbau wird aber nicht nur der Betriebsenergieverbrauch gesenkt, sondern durch die Verringerung des verbrauchten Materials die Herstellungsenergie oder die graue Energie der Fahrzeuge. 
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Alltagstauglichkeit
Die oben genannten Einsparungen von Energie wirken sich nicht nur auf die Reichweite oder das Gewicht der Energiespeicher aus, sondern auch auf die Ladegeschwindigkeit derselben: Die Ladeleistung von Haushaltsteckdosen liegt bei 2 kW, was nach einer Stunde Ladezeit 2 kWh geladener Kapazität oder einer Ladegeschwindigkeit von 2 kWh/Std. entspricht. 

Mit einem elektrischen Leichtbaufahrzeug kann damit, wie oben beschrieben, 45% weiter gefahren werden als mit einem elektrischen Auto. Bei einem Verbrauch von 7 kWh/100 km ergibt das eine Ladegedistanz von fast 30 km Reichweite pro Stunde Ladung. In der Schweizerischen Verkehrsstatistik messen deutlich über 80% aller Fahrten mit Autos weniger als 20 km und noch etwa 5% der Fahrten messen mehr als 50 km. 

Dass diese Strecken innerhalb einer Frist von rund einer Stunde geladen werden können ist ein grosser Vorteil im Alltagseinsatz von Leichtbau Elektrofahrzeugen gegenüber den übergewichtigen Elektroautos, welche mehr als die doppelte Zeit an der Energiequelle verbringen müssen. Diese Alltagstauglichkeit kann man als gegeben betrachten, wenn man bedenkt, dass bereits nach einer Stunde Einkaufs-, Erholungs- oder Arbeitszeit wieder eine Strecke zurückgelegt werden kann, welche die meisten Wegstrecken von Autos in der Schweiz deutlich überschreitet.
 
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